The Last Dragon King – Die Chroniken von Avalier 1
- Leia Stona
- 336 Seite
- One Verlag
- Fated Mates / Soulmates
- Chosen One
- Forbidden Love/Romance
Inhaltsverzeichnis
- Klappentext: The Last Dragon King – Die Chroniken von Avalier 1
- Meine Meinung: The Last Dragon King – Die Chroniken von Avalier 1
- Was genau kann deine Hilfe bewirken?
- Bleibe auf dem Laufenden
- Neuste Beiträge

Klappentext: The Last Dragon King – Die Chroniken von Avalier 1
Als die Nachricht, dass der Drachenkönig eine Partnerin sucht, verbreitet sich in ganz Embergate wie ein Lauffeuer.
Als seine Garde auch im kleinen Dorf Cinder hält, um nach geeigneten Kandidatinnen Ausschau zu halten, ist die Aufregung groß. Schließlich leben dort nur schwachmagische Wesen, wie die 17-jährige Arwen. Als die Witterer auf sie aufmerksam werden und sie mit ins Schloss nehmen, ist Arwen alles andere als begeistert. Schließlich möchte sie aus Liebe heiraten. Doch dann erfährt sie, was wirklich hinter allem steckt:
Aus dem angrenzenden Nightfall droht eine Gefahr, die die Existenz der gesamten magischen Welt bedroht. Kann König Valdren rechtzeitig eine mächtige Partnerin finden, um den Feind zu bezwingen?
Und warum klopft Arwens Herz plötzlich schneller, wenn er in ihrer Nähe ist?
Meine Meinung: The Last Dragon King – Die Chroniken von Avalier 1
Stark angefangen aber leider auch stark nachgelassen
Denn während mir die Protagonistin und die Geschichte am Anfang noch zusagten, da es eine Geschichte rund um Drachen war und unsere Protagonistin stark war. Eine Versorgerin des Dorfes, eine, die mit einem Tiger als Beute auf den Schultern eingeführt wurde, hätte ich am liebsten während der Geschichte auf Stopp gedrückt und ein ernstes Gespräch mit den Protagonist*innen geführt. Am liebsten hätte ich ihnen sogar Literatur empfohlen. Etwas wie „Angry Cripples Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus“, „Mein Leben ist doch cool“ oder „Behindert und Stolz“.
Nicht nur, dass ich mit dem Romance-Anteil der Geschichte nicht warm geworden bin, da es mir viel zu schnell ging, so konnte ich vieles nicht nachvollziehen und anderes war mir zu ableistisch.
Beispielsweise begegnen wir blinden Elfen. Ehrlich gesagt weiß man gar nicht, ob sie wirklich blind sind. Sie tragen eine Maske über den Augen. Entweder damit sie besonders gut riechen können oder sie können gut riechen, weil sie blind sind. Auch erst einmal ein interessantes. Bild, dass hier gleichzeitig von Blindheit mit eingebaut wird.
Das war aber nicht alles. Denn lieber hätten beide Protagonist*innen in Kauf genommen, mit anderen zu schlafen und so Kinder zu bekommen, als gemeinsam, denn es bestand die Möglichkeit, ein behindertes Kind zu bekommen. So fanden sie einen Tagebucheintrag, den ein vorheriges Paar mit ihren Magien zeigte. Sie bekamen ein behindertes Kind, das auch verstarb. “Wäre es nicht falsch ein Kind zu zeugen, wenn man von vornherein wüsste, dass es mit einer Beeinträchtigung geboren werden würde“ – so die Protagonistin in einer Szene. Ich kann nicht sagen, wie wütend mich der Satz gemacht hat. Oder auch: „Ich wappnete mich auf das Schlimmste, aber unser Mädchen war perfekt. Das Schlimmste schien hier eine Behinderung zu sein. Wie negativ das Bild einer Behinderung, der Wert eines Lebens und das Narrativ eines „gesunden Kindes“ hervorgehoben wurde, waren doch sehr erschreckend.
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