Buchrezension: Unravel me

Unravel me

  • Erscheinungstermin: 14.06.2023
  • Verlag: Cbt
  • Seiten: 432
  • Tahereh Mafi

Inhaltsverzeichnis

Ein Buch wird in der Hand gehalten. Auf dem Cover ist ein großes, blaues Auge abgebildet, umgeben von frostähnlichen Strukturen. Darüber steht der Text "Finde mich, wenn du kannst." Der Titel des Buches ist "UNRAVEL ME" in großen Buchstaben, darunter der Name der Autorin "TAHEREH MAFI". Unten rechts ist das Logo des Verlags "cbt" zu sehen. Im Hintergrund sind Bücherregale mit weiteren Büchern und Pflanzen zu erkennen.

Klappentext: Unravel me

Juliette und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen. Im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen, haben sie Zuflucht gefunden.

Hier gibt es andere mit übernatürlichen Kräften und zum ersten Mal fühlt sich Juliette nicht mehr als Aus-gestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher.

Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner …

Meine Meinung: Unravel me

Geschichte super, sprachlich weniger

Die Geschichte fand ich spannend. Vor allem die Entwicklungen der Charaktere und die Plots. Gerade die Beziehung zwischen Kenji und der Protagonistin fand ich super. Man lernt ihn wirklich lieben und er ist definitiv ein Charakter, den unsere Protagonistin braucht, um zu wachsen. Ich liebe seine Ehrlichkeit und seine Direktheit.

Ebenso hat die Autorin eine tolle Art zu beschreiben. Ich mag die Vergleiche durch Synonyme und allgemein, wie mit Textbausteinen umgegangen wird: „von welchem Baum ich sie gepflückt habe. Sie wachsen irgendwie in meinem Mund heran, und dann beiße ich auf ein Adverb oder ein Pronomen, und manchmal sind die Wörter bitter, manchmal auch süß“. Dabei machen solche Vergleiche gerade Sinn, wenn man den Umgang mit Worten unserer Protagonistin mit ansieht: „An den dunkelsten Tagen muss man nach einem Hauch von Licht suchen, an den kältesten Tagen nach einem Hauch von Wärme; an den trostlosesten Tagen muss man die Augen nach vorne und nach oben richten, und an den traurigsten Tagen muss man die Augen offenhalten, um sie weinen zu lassen. Und dann trockenen zu lassen. Damit der Schmerz hinausfließen kann und sie wieder frisch und klar werden.“

Was mir aber absolut nicht gefällt, ist die Sprache in Bezug auf psychische Erkrankungen. Beispiele:

  • „kranken Psychokrüppel.“
  • „Irrenanstalt“
  • „Geisteskrank“

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